Buchhaltung

Einkommensteuer Schweiz: Fragen & Antworten

Sowohl Arbeitnehmer als auch Personen-Unternehmen zahlen in der Schweiz Einkommensteuer. Sofern Sie planen, in der Schweiz tätig zu sein oder dort eine Firma zu gründen, ist es empfehlenswert, sich vorab über die künftigen steuerlichen Belastungen und Rahmenbedingungen zu informieren. Hierbei möchten wir Ihnen mit einigen wichtigen Fragen und Antworten behilflich sein.

Wie wird die Einkommensteuer in der Schweiz erhoben?

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in der Schweiz keine einheitliche Steuerbelastung. Stattdessen wird sie dreimal erhoben: vom Bund, vom Kanton und von der Gemeinde, in welcher der Arbeitnehmer lebt oder das Personen-Unternehmen ansässig ist. Der Bund erhebt die Steuer als direkte Bundessteuer, die Kantone als Staatssteuer und die Gemeinden als Gemeindesteuer.

Die steuerbaren Einkommen in der Schweiz setzt sich aus vier Teilbereichen zusammen: Erwerbseinkommen, Ertragseinkommen, Ersatzeinkommen und übriges Einkommen. Durch bestimmte Regelungen sind manche Einkünfte steuerlich befreit. Sonderabzüge gibt es auch für verheiratete und nicht erwerbstätige Familienmitglieder im selben Haushalt.

Wie hoch ist die Einkommensteuer?

Die Schweiz setzt den Spitzensteuersatz auf Bundesebene auf maximal 11,5 Prozent fest – abhängig von der Einkommenshöhe. Kantone und Gemeinden legen ihre Steuersätze selbstständig fest. Deshalb kann sich die steuerliche Belastung sowohl für Arbeitnehmer als auch für Personen-Unternehmen je nach Wohn- bzw. Standort erheblich unterscheiden. Der gesamte Steuerbetrag übersteigt in der Regel nicht die 40-Prozent-Marke. Je nach Kanton kann es vorkommen, dass die Einkommensteuer sogar im niedrigen einstelligen Bereich liegt. Um von einer möglichst geringen Steuerbelastung zu profitieren, empfiehlt es sich vor allem für Gründer, im Vorfeld wertvolle Tipps und eine professionelle Beratung zum optimalen Firmenstandort bei der RP Treuhand und Wirtschaftsprüfung AG einzuholen.

Wie wird die Einkommensteuer in der Schweiz entrichtet?

Wie in vielen anderen Ländern üblich werden die Steuern in der Schweiz nicht direkt vom Gehalt des Arbeitnehmers abgezogen und vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt. Stattdessen bekommt jeder in der Schweiz lebende Bürger eine Rechnung und überweist seine Steuern selbst. Für in der Schweiz ansässige Ausländer gilt in der Regel ein Steuerabzug vom Gehalt.

Wie werden Unternehmen in der Schweiz besteuert?

Neben den stabilen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und einem niedrigen Zinsniveau bietet ein Firmensitz in der Schweiz für Unternehmen auch steuerlich Vorteile. In welcher Form Steuern erhoben werden, hängt von der Rechtsform des Unternehmens ab. Bei einer Personengesellschaft werden Einkommens- und Vermögenssteuern gezahlt, bei Kapitalgesellschaften Gewinn- und Kapitalsteuern.

Personengesellschaften sind als Unternehmen selbst nicht steuerpflichtig. Stattdessen versteuert ein Einzelunternehmer oder ein Gesellschafter einer Kollektiv- und Kommanditgesellschaft sein Privat- und Geschäftsvermögen als Ganzes. Es findet keine klare Trennung statt. Die schweizerische Einkommensteuer wird auf Gewinn, Lohn oder Zins erhoben.

Wählen Sie als Rechtsform bei einer Firmengründung die GmbH oder AG, unterliegt Ihr Unternehmen der Kapital- und Gewinnsteuer. Als Gesellschafter oder Aktionär entrichten Sie auf Ihre Lohnbezüge oder Dividenden zusätzlich Einkommensteuern.

Kann diese Doppelbelastung gemindert werden?

Um die Doppelbelastung für Kapitalgesellschaften und ihre Unternehmer zu minimieren, werden Dividenden geringer besteuert. Davon profitieren Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit mindestens zehn Prozent an der Firma beteiligt sind und so ein optimales Verhältnis zwischen Lohn und Dividenden herstellen. Die Höhe der Einkommensteuer bei Schweizer Aktionären oder Gesellschaften kann hierdurch gesenkt werden. Nehmen Sie gern unsere Beratungsleistungen in Anspruch, um das bestmögliche Ergebnis für Ihren Betrieb zu erzielen.

Welche steuerlichen Vorteile bietet der Standort Schweiz?

Nicht ohne Grund gilt die Schweiz als Steueroase für Unternehmen. Trotz der Doppelbelastung durch die Einkommensteuer, welche die Schweiz bei Aktionären und Gesellschaftern erhebt, ist die durchschnittliche Steuerbelastung weitaus geringer als beispielsweise in Deutschland. So fallen im Schnitt – je nach Kanton – ca. 15 Prozent Unternehmenssteuer an. In Deutschland werden Unternehmen durchaus doppelt so hoch belastet. Ein Firmenstandort in der Schweiz lohnt sich also sowohl für kleine als auch für mittelständische und grosse Unternehmen.

Eine fundierte Beratung zur Einkommensteuer in der Schweiz mit der RP Treuhand

Ihr Wunsch eine Firma zu gründen, wird konkret. Sie möchten über alle Vorzüge, welche die Schweiz als Standort bieten kann, Bescheid wissen? Dann setzen Sie sich mit der RP Treuhand in Verbindung, Ihrem kompetenten Partner in Sachen Steuern und Firmengründung und fordern Sie eine ausführliche Beratung an. Wir helfen Ihnen gern weiter und stehen Ihnen als Experte während Ihrer gesamten Gründungsphase in der Schweiz zur Verfügung. Hier können Sie ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir freuen uns auf Ihre Geschäftsidee.

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