entsendung in dieMitarbeiterentsendung in die Schweiz aus Deutschland

Mitarbeiterentsendung in die Schweiz aus Deutschland

Wenn Sie als Unternehmerin oder Unternehmer eine Mitarbeiterentsendung in die Schweiz aus Deutschland planen, gibt es diverse Formalitäten zu beachten. Welche Regeln genau gelten, definiert die Schweizer Entsendegesetzgebung. Dennoch empfiehlt es sich, im Vorfeld einen erfahrenen Partner wie die RP Treuhand und Wirtschaftsprüfung AG heranzuziehen. Mit intensiver Kenntnis des Schweizer Steuerrechts führen wir Sie effizient und sicher durch alle anstehenden Prozesse. Benötigen Sie für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Aufenthaltsbewilligung? Bei welchen Schweizer Behörden müssen Sie Ihre Angestellten melden, und wie verhält es sich mit der Sozialversicherung? Wir sind Ihnen bei allen erforderlichen Massnahmen zum Aufenthaltsrecht Ihrer Mitarbeiter behilflich, damit Sie reibungslos Ihre Geschäfte in der Schweiz zum schnellen und erfolgreichen Abschluss bringen können. Wir beraten Sie professionell. Gerne können Sie uns hierzu eine Nachricht mit ersten Informationen senden.

Welche Sanktionen drohen?

Bei falschen Angaben sowie Verstössen gegen Lohn- und Arbeitsbedingungen bei einer Mitarbeiterentsendung in die Schweiz aus Deutschland drohen Sanktionen. Diese beinhalten Bussgelder bis zu 30.000 CHF und schlimmstenfalls ein Arbeitsverbot in der Schweiz. Durch etwaige Kontrollaufwendungen können Unternehmern weitere Kosten übertragen werden (Art. 9 Entsendegesetz). Gehen Sie deshalb auf Nummer sicher und setzen Sie auf eine umfassende Beratung von uns.

Welche Bestimmungen gelten für eine Entsendung in die Schweiz aus Deutschland?

Für Entsendungen in die Schweiz gelten besondere Regeln, da die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union (EU) ist. Generell benötigen Ihre Angestellten aus der EU, beispielsweise aus Deutschland oder Österreich, keine permanente Aufenthaltsbewilligung, wenn die berufliche Tätigkeit maximal drei Monate lang ausgeführt wird. Für einen längeren Zeitraum muss die Tätigkeit allerdings bei der zuständigen Migrations- und Arbeitsmarktbehörde des jeweiligen Kantons bewilligt werden. Und das in der Regel spätestens acht Tage vor Aufnahme der Tätigkeit. Das gilt insbesondere für folgende Branchen: Baugewerbe, Landschafts- und Gartenbau sowie das Gast- und Reinigungsgewerbe. Sie als Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die Meldung bei den entsprechenden Behörden für die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter zu übernehmen. Beachten Sie auch: Bestimmte Berufe sind in der Schweiz reglementiert, etwa im medizinischen Bereich, der Forstwirtschaft oder im Baugewerbe. Stellen Sie sicher, dass Ihre Angestellten, die für Sie in der Schweiz tätig werden sollen, über entsprechende Berufsqualifikationen und Nachweise verfügen.

Versicherungen und Weiteres zum Thema Mitarbeiterentsendung in die Schweiz

Ein weiterer zentraler Punkt, den Sie als Arbeitgeber bei einer Mitarbeiterentsendung in die Schweiz berücksichtigen müssen, ist das Thema Sozialversicherung. Generell bleibt die Sozialversicherung des Ursprungslands weiter bestehen. Eine entsprechende Bescheinigung wird vom zuständigen Sozialversicherungsträger ausgestellt.

Bei einer Entsendung in die Schweiz aus Deutschland verpflichtet sich das Entsendungsunternehmen ausserdem, die Arbeitsbedingungen der Schweiz einzuhalten. Darunter fallen die geltenden Bestimmungen zu Arbeits- und Pausenzeiten, zur minimalen Lohnhöhe, Arbeitssicherheit und Nichtdiskriminierung, zum Gesundheitsschutz und Schutz von Schwangeren sowie zur Mindestdauer der Ferien. Kommt der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin dem nicht nach oder verstösst dagegen, drohen Sanktionen. Gegebenenfalls werden die kantonalen tripartite Kommissionen und die paritätischen Kommissionen die entsandten Angestellten überprüfen und Dokumente einfordern, welche die Einhaltung der Vorschriften belegen. Dazu zählen auch Arbeitsrapporte, in denen zum Beispiel Pausenzeiten festgehalten werden.

Steuerpflicht bei der Entsendung in die Schweiz aus Deutschland

In Bezug auf die Steuerpflicht ist die Mitarbeiterentsendung in die Schweiz ebenfalls ein Sonderfall. Da der Hauptarbeitgeber in Deutschland sitzt und der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin nach wie vor den Lohn hier bezieht, werden die Steuern wie gewohnt an den deutschen Fiskus abgeführt. Anders verhält es sich, wenn am Einsatzort in der Schweiz eine faktische Arbeitgeberschaft besteht: Der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin erbringt also seine/ihre Arbeitsleistung nicht gegenüber einem formellen deutschen Unternehmen, sondern einem faktischen in der Schweiz. Dieses trägt die Weisungshoheit sowie die mit den Arbeitsleistungen zusammenhängenden Risiken und Verantwortlichkeiten. Selbst wenn dieses Beschäftigungsverhältnis nur vorübergehend ist, entsteht hier eine Steuerpflicht gegenüber den Schweizer Steuerbehörden.

Ein umgekehrter Fall liegt vor, wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in der Schweiz wohnt, die Arbeitsstätte sich jedoch in Deutschland befindet. Wenn es um grenzüberschreitende Steuerberatung geht, wenden Sie sich als Unternehmerin oder Unternehmer gerne an die RP Treuhand und Wirtschaftsprüfung AG. Wir konnten mit unserem Know-how und aktuellem Wissensstand bereits zahlreichen Firmen den Zugang zum schweizerischen Markt erleichtern. Gerne beraten wir Sie zu einer Mitarbeiter-Entsendung in die Schweiz aus Deutschland und ersparen Ihnen damit langwierigen Papierkrieg und mögliche Unannehmlichkeiten.

RP Treuhand Rückrufservice