entsendung in dieMitarbeiterentsendung in die Schweiz aus Deutschland

Mitarbeiterentsendung in die Schweiz aus Deutschland

Bei der Entsendung in die Schweiz aus Deutschland setzt ein Unternehmen mit Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland seine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Rahmen des Vertragsverhältnisses in der Schweiz ein, um dort eine Arbeitsleistung zu erbringen. Dabei gibt es diverse Formalitäten zu beachten. Welche Regeln genau gelten, definiert die Schweizer Entsendegesetzgebung. Dennoch empfiehlt es sich für Unternehmen, einen erfahrenen Partner wie die RP Treuhand und Wirtschaftsprüfung AG zu konsultieren, wenn es um eine Mitarbeiterentsendung in die Schweiz geht. Mit jahrelanger Erfahrung und einer intensiven Kenntnis des Schweizer Steuerrechts führen wir Sie effizient und sicher durch alle anstehenden Prozesse. Benötigen Sie für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Aufenthaltsbewilligung? Bei welchen Schweizer Behörden müssen Sie Ihre Angestellten melden und wie verhält es sich mit der Sozialversicherung? Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Damit wir Ihnen eine massgeschneiderte Beratung anbieten können, betrachten wir gemeinsam mit Ihnen Ihre aktuelle Situation und welche Schritte konkret in Ihrem Fall gemacht werden müssen. Überzeugen Sie sich von uns in einem kostenlosen Erstgespräch und vereinbaren Sie noch heute einen Termin. Gerne können Sie uns hierzu eine Nachricht mit ersten Informationen senden.

Wer die Regeln kennt, vermeidet Sanktionen

Planen Sie in der nächsten Zeit für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Entsendung in die Schweiz aus Deutschland? Mit uns sind Sie bestens beraten und vorbereitet, um Risiken von behördlichen Konsequenzen zu minimieren. Denn sollten bestimmte Vorschriften nicht eingehalten werden, drohen im schlimmsten Fall Sanktionen. Gehen Sie deshalb auf Nummer sicher und setzen Sie auf eine umfassende Beratung von erfahrenen Beratern.

Was bedeutet eine Entsendung in die Schweiz aus Deutschland konkret?

Unter einer Mitarbeiterentsendung in die Schweiz ist Folgendes zu verstehen: Ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin ist für ein Unternehmen an dessen Standort in Deutschland tätig. Nun wird die Person von ihren Vorgesetzten angewiesen, die berufliche Tätigkeit an einem Schweizer Standort auszuüben. Das kann eine Zweigstelle des Unternehmens sein oder auch eine Baustelle oder ähnliches.

Für Entsendungen in die Schweiz gelten besondere Regeln, da die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union (EU) ist. Generell benötigen EU-Bürger, beispielsweise aus Deutschland oder Österreich, keine permanente Aufenthaltsbewilligung, wenn die berufliche Tätigkeit maximal drei Monate lang ausgeführt wird. Für einen längeren Zeitraum muss die Tätigkeit beim zuständigen Amt im jeweiligen Kanton bewilligt werden. Und das in der Regel acht Tage vor Aufnahme der Tätigkeit, insbesondere für folgende Branchen: Baugewerbe, Landschafts- und Gartenbau sowie das Gast- und Reinigungsgewerbe. Die Meldung führt der Arbeitgeber bei den entsprechenden Behörden für die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter aus.

Versicherungen und Weiteres zum Thema Mitarbeiterentsendung in die Schweiz

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen in einer Mitarbeiterentsendung in die Schweiz berücksichtigen müssen, ist das Thema Sozialversicherung. Generell verhält es sich so, dass die Sozialversicherung des Ursprungslands weiter bestehen bleibt. Eine entsprechende Bescheinigung wird vom zuständigen Sozialversicherungsträger ausgestellt.

Bei einer Entsendung in die Schweiz aus Deutschland verpflichten sich Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die Arbeitsbedingungen der Schweiz einzuhalten, darunter die geltenden Bestimmungen zu Arbeits- und Pausenzeiten, zur minimalen Lohnhöhe, Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz sowie die Mindestdauer der Ferien. Kommt der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin dem nicht nach oder verstösst dagegen, drohen Sanktionen.

Steuerpflicht bei der Entsendung in die Schweiz aus Deutschland

In Bezug auf die Steuerpflicht ist auch die Mitarbeiterentsendung in die Schweiz ein Sonderfall. Da der Hauptarbeitgeber in Deutschland sitzt und der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin nach wie vor den Lohn hier bezieht, werden die Steuern wie gewohnt an den deutschen Fiskus abgeführt. Anders sieht es aus, wenn am Einsatzort in der Schweiz jedoch eine faktische Arbeitgeberschaft besteht. Das heisst, der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin erbringt seine Arbeitsleistung nicht gegenüber einem formellen deutschen Unternehmen, sondern einem faktischen Unternehmen in der Schweiz. Dieses trägt die Weisungshoheit sowie die mit den Arbeitsleistungen zusammenhängenden Risiken und Verantwortlichkeiten. Auch wenn dieses Beschäftigungsverhältnis nur vorübergehend ist, würde hier eine Steuerpflicht gegenüber den Schweizer Steuerbehörden entstehen.

Ein umgekehrter Fall liegt vor, wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer beispielsweise in der Schweiz wohnt, die Arbeitsstätte sich jedoch in Deutschland befindet. Wenn es um grenzüberschreitende Steuerberatung geht, weiss die RP Treuhand und Wirtschaftsprüfung AG fachlich fundierten Rat. Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Gerne erörtern wir gemeinsam mit Ihnen Ihre individuelle Situation in Bezug auf die Mitarbeiter-Entsendung in die Schweiz aus Deutschland und besprechen in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen die nächsten Schritte.

RP Treuhand Rückrufservice